Wie das poetische Lesezeichen entstand

Etwas ganz Besonderes

Neben der Dichter-Postkarte sind wir auf das Poetische Lesezeichen besonders stolz.
Nicht nur, dass es als Lesezeichen wunderbar einzusetzen ist, gerade in Zeiten der Digitalisierung, in welcher als Gegentrend wieder mehr Bücher gelesen werden.
Das Poetische Lesezeichen ist zudem auch ein wunderschönes Geschenk.
Zudem ist es – ähnlich wie die Dichter-Postkarte – eine Gedankenanregung, die einen für einen Moment den Alltag vergessen lässt.
Und inspiriert.
Denn von der Kombination aus Bild-Motiv und passendem Gedankenspruch geht einfach eine magische Wirkung aus.
Kaum einer kann sich dieser Wirkung erzielen.
Geht es Ihnen nicht genauso, wenn Sie einen guten Spruch lesen?
Sehen Sie.
Ebenfalls ein perfektes Werbemittel also.

Auch das Poetische Lesezeichen hat eine Geschichte

Es ist schon eigenartig, aber unsere Produkte sind so ganz und gar nicht aus irgendwelchen Marktüberlegungen entstanden, sondern haben jeweils eine eigene Geschichte.
Eine, die stets mit der Liebe zu tun hat.
So auch das Poetische Lesezeichen.
Dessen Geschichte geht auf meine Großmutter zurück. Sie hatte in ihrer Wohnung ein großes Bücherregal, auf dem einige Bücher standen.
Einige der Bücher waren Anfang des 20. Jahrhundert entstanden und in altdeutscher Schrift gedruckt.
Es handelte sich um diese alten, handgenähten Bücher, die nicht nur Geschichten in sich bargen, sondern selbst auch Geschichte waren.
Die Werke hatten bereits zwei Weltkriege überstanden.
Für mich als Kind war es sehr schwer, die Worte, die in diesen geschwungenen Buchstraben dargestellt wurden, zu entziffern.
Aber es war einfach schön, diese Bücher anzufassen und die Seiten anzuschauen.  

Ein Band mit einer Botschaft

Ein Buch lag in der Schublade ihres Nachttisches. Wir Enkel wussten, dass dieses Buch etwas Besonderes sein musste, denn sie hatte es nicht ohne Grund dort platziert.
Es schien, als ob dieses Buch ein Geheimnis hatte.
Und eines Tages fragte ich sie danach.
Meine Großmutter ging in ihr Schlafzimmer, holte das Buch und setzte sich in ihren Sessel am Fenster.
Dann beugte sie sich nach vorne, blätterte das Buch auf und sah mir in die Augen.
„Nun, mein Lieber, es ist nicht das Buch an sich, das so wertvoll ist“, sagte sie, nahm etwas heraus und fuhr fort: „es ist das Lesezeichen im Buch, das mir so viel bedeutet.
Das Lesezeichen stammt von deinem Großvater, der leider nicht mehr lebt. Er hatte es damals selbst gebastelt. Und mir eines Tages geschenkt. Die Zeiten waren streng, man konnte einem Mädchen nicht gleich eine Liebesklärung machen. Daher verstanden wir uns darauf, versteckte Signale zu senden. Wie eben dieses Lesezeichen. Es ist perfekt, um Botschaften weiterzugeben. Leider ist es schon sehr alt und abgegriffen, man kann den Spruch, den er darauf geschrieben hat, kaum mehr lesen.“
„Was stand darauf?“, wollte ich wissen.
Meine Großmutter erwiderte: „Für immer Dein. Ich werde Dich stets mit Hingabe lieben, nie mit Erwartung. Dein Großvater war ein Poet und verstand sich auf schöne Worte. Und er wusste ja zu dem Zeitpunkt nicht, ob ich auch etwas für ihn empfand, aber es war so. Die lieben Sätze standen auf der einen Seite des Lesezeichens, auf der Rückseite hatte er mir persönliche Angaben draufgeschrieben, sein Geburtsdatum, Größe, Augenfarbe, seine Interessen und den Beruf. Er war Schneidermeister, wie Du ja weißt.“
Meine Großmutter betrachtete das Objekt und erzählte weiter: „ Dieses Lesezeichen hat mich auch durch die beiden Kriege begleitet. Ich hatte das Buch und das Lesezeichen immer bei mir. Es gab mir Kraft und Hoffnung. Es ist das Band unserer Liebe.“

Seit vielen Jahren bereits bin ich im Besitz des Buches und des Lesezeichens.
Ich halte es in Ehren und schaue es mir immer wieder an.       
Es ist eine wunderbare Erinnerung.

Auch wir setzen sehr gerne auf das Poetische Lesezeichen.
Es ist in der Tat etwas Besonderes – ein Band für eine unvergessliche Botschaft.
Ein Zeichen eben.

 

 

Euer Oliver W. Schwarzmann

 

 

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