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Corona-Krise meistern: Vorfreude verkaufen

Durchhalten & zuversichtlich bleiben – eine Herausforderung

Selbst für Optimisten sind es harte Zeiten. Der Alltag ist fast auf Null heruntergefahren, die Angst vor Ansteckung begleitet jeden Schritt und nicht zuletzt plagen wirtschaftliche Sorgen. Selten war die Zukunft so ungewiss, selten fühlte man sich selbst so ohnmächtig. 
Wir müssen lernen, dass nichts selbstverständlich und sicher ist; eine uralte Lektion, die der moderne Mensch nun ganz neu erfahren muss. Natürlich mag das auch sein Gutes haben, was sich erst nach
der Krise erweisen wird.      
Im Moment gilt es, stark zu bleiben – als Gesellschaft und als Einzelner. 
Noch steht der Verzicht aus Solidarität hoch im Kurs, aber es zeigen sich schon Ermüdungserscheinungen. Frust und Ungeduld wachsen. Auch um in der Wirtschaft das Schlimmste zu verhindern, wird es Lockerungen geben.
Eine schwere Entscheidung für die Politik, denn es stehen Menschenleben auf dem Spiel. Ohne Geld kann der Mensch nicht leben, aber das Geld kann ihm das Leben nicht bewahren. Ein Dilemma. 
Wie Politik und Staat die Bürger vor dem Virus und der Verarmung schützen wollen, wird sich noch erweisen. Umverteilungsdiskussionen werden die Folge sein. Denn der Bürger fordert nun vom Staat jenes, was der Staat stets vom Bürger forderte: für ihn da zu sein. Die Anspruchshaltung des Staates, artikuliert im legendären Satz „Sie sind verpflichtet“ kehrt sich nun um.
Der Staat ist in der Pflicht.
Wie nie zuvor.        

Keine Nähe und kein Reisen – aus Verzicht Vorfreude machen 

Neben den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen, ist die mentale Anspannung ebenfalls riesengroß. 
Zuhause bleiben, Distanz wahren, durchhalten, abwarten & überbrücken, ist die Maxime. 
Doch selbst bei Lockerungen unter Auflagen läuft die Angst stets mit.
Es wird dauern, bis Normalität eintritt, bis Medikamente und Impfstoff vorfügbar sind. 
Für viele stellt sich die Frage nach neuen Geschäftsmodellen.
Wie bspw. im Tourismus, in der Hotellerie & Gastronomie sowie im Event-Business, die nicht alles digitalisieren & nach Hause liefern können.
Eines kann helfen: Vorfreude verkaufen.
Mit Gutscheinen, Vorabbuchungen und ähnlichem.
Das kann perfekt digital laufen.
Das bringt Umsatz, bindet Kunden & Gäste und hilft allen, die Zeit der Beschränkung zu überstehen. Denn mit Vorfreude wird aus Verzicht nicht Verlust.
Mit Vorfreude wird Zuversicht geschaffen.
Die Krise vergeht.
Und es wird dann ein wunderbarer Moment sein, die Vorfreude einzulösen.

Ihr Oliver W. Schwarzmann

Bild: Cam Adams

 

 

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