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Corona-Krise: Die 7 wichtigsten Zukunftstrends

Die Krise als Treiber des Wandels

Eine Krise ist stets auch eine Phase, in der wichtige Erkenntnisse gewonnen werden.
Eine Krise zeigt, wie stabil Systeme tatsächlich sind. Sie offenbart Stärken & Schwächen,
ist ein Stresstest.
Und sie verändert, schnell, massiv & per Zwang.
Teilt die Geschichte – in eine Zeit vor & nach Corona.
Welche Trends können wir im Moment aus der Krise ableiten:

1. Re-Regionalisierung globaler Wertschöpfungsketten ➡️ Besinnung auf reduzierte Abhängigkeiten

2. De-Ökonomisierung des Gesundheitssystems ➡️ Ausweitung räumlicher, personeller & materieller Kapazitäten

3. Digitalisierung von Wirtschafts-, Unternehmens- & Freizeitbereichen ➡️ maximale Mobilität der Infrastruktur

4. Ent-Lokalisierung von Arbeit & Kommunikation ➡️ maximale Flexibilität

5. Virtualisierung von Meetings, Messen, Events, Veranstaltungen ➡️ Schonung von Mensch & Ressourcen

6. Risiko-Prävention ➡️ Ausweitung Krisensensibilität & Ausbau Frühwarnsysteme

7. Stärkung von Vertrauen ➡️ Förderung eines Zukunfts- & Zuversichts-Bewusstseins

Eine weitere und sehr wichtige Frage wird sich um die Aufgabe und Funktion des Staates drehen.
Inwieweit ist er fähig, einerseits die Bürger zu schützen und andererseits die wirtschaftliche Krise abzufangen? Hilfsgeldern, Krediten und ausfallenden Steuereinnahmen steht die Forderung der
Bürger nach wirtschaftlicher Absicherung gegenüber. Um die leisten und fehlendes Geld kompensieren zu können, wird der Staat eine neue Form der Umverteilung anstreben, ansonsten droht ihm die Pleite.
Höhere Besteuerungen von Reichen, Gutverdienern und gewinnbringenden Konzernen und Unternehmen sind die Folge. Offen ist, ob der Staat sich mit diesen Forderungen durchsetzen kann. Ansonsten werden aufgrund seiner eingeschränkten Handlungsfähigkeit mangels Kapital viele Selbstständige, kleine und mittelgroße Firmen verschwinden und eine immense Anzahl von Bürgern in die Armut abrutschen.
Das mag man Auslese nennen, solidarisch, wie der Mensch sich selbst gerne sieht, ist es nicht.           

Ihr Oliver W. Schwarzmann

Bild: Nick Bolton

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